Im November ist die Gartensaison endgültig vorbei. Trotzdem gibt es noch einige Arbeiten, die im Garten erledigt werden müssen. Einige davon werden als Überblick im Folgenden aufgezählt.

Mehrjährige frostempfindliche Balkon- und Kübelpflanzen ins Winterquartier holen

Am besten eignet sich als Winterquartier für mehrjährige frostempfindliche Kübelpflanzen ein heller Platz mit 6 – 12° C.

In Frage kommen da z.B.

  • Wintergarten
  • Kleingewächshaus
  • heller Flur,
  • kühler Raum (z.B. Diele, Windfang)

Laub harken

Wie schon den gesamten Herbst über muss auch noch im November Laub geharkt werden. Die Bäume lassen nun die letzten Blätter fallen und man sollte zumindest noch mal die Gehwege und die Rasenfläche vom Laub befreien. Was man mit dem gesammelten Laub macht, erfährt man im Artikel Laub im Garten.

Vögel füttern

Wer den Winter über Vögel füttern möchte, der sollte rechtzeitig damit beginnen, damit die Vögel die neue Futterstelle kennen lernen können. Man hört und liest zwar oft, dass eine Winterfütterung von Vögeln erst beginnen sollte, wenn die Temperaturen auf -5°C gefallen sind oder eine geschlossene Schneedecke vorliegt, allerdings sind diese Empfehlungen von vielen umstritten.

Vögel benötigen in einer kalten Winternacht sehr viel Energie um ihre hohe Körpertemperatur (über 40°C) aufrecht zu erhalten und können dadurch bis zu 10% vom Körpergewicht „verbrennen“. Deswegen müssen sie ihre Futterquellen schon kennen und können nicht geschwächt durch diesen Gewichtsverlust auf eine langwierige Nahrungssuche gehen.

Am besten baut man also schon im November ein Vogelfutterhaus im Garten auf und stellt das erste Vogelfutter bereit.

Gartenwerkzeuge reinigen und pflegen für die Überwinterung

Der November ist auch ein guter Monat um die Gartengeräte ordentlich zu reinigen und zu pflegen, bevor sie für den Winter weggestellt werden.

Gestielte Gartenwerkzeuge wie Spaten, Schaufeln und Harken werden zunächst von den Resten der Gartenarbeit gereinigt. Für die Reinigung eignet sich eine trockene Bürste. Der Schmutz, der sich so nicht entfernen lässt, wird mit Wasser und Schwamm abgeschrubbt. Die Metallteile sollten danach gut getrocknet werden.

Hat sich über die Gartensaison Rost an den Metallteilen gebildet, so sollte dieser mit einer Drahtbürste oder mit Stahlwolle abgerieben werden. Um die Gartengeräte vor weiterem Verrosten zu schützen, können diese mit Pflanzenöl eingeölt werden. Dazu eignet sich auch Balistol-Öl, das gut verträglich ist für die Umwelt und vor dem nächsten Benutzen nicht entfernt werden muss.

Die Holzstiele der Geräte sollten überprüft und lockere Stiele wieder richtig befestigt werden. Dazu wird der Stiel neu vernagelt, und, wenn dies nicht ausreicht,  wird dieser mit einem Holz- oder Metallkeil verkeilt. Raue und gesplitterte Stellen am Stiel können mit Schmirgelpapier bearbeitet werden.

 

Schnittwerkzeuge wie Garten-, Ast-, und Heckenscheren sowie alle Messer werden ebenso zunächst gereinigt. Dazu können die Klingen, an denen sich oft Pflanzensäfte festsetzen, mit Spiritus und Stahlwolle gereinigt werden.

Nach der Reinigung der Klingen können diese geschärft werden, damit sie in der nächsten Saison wieder gut zum Einsatz kommen können. Wer Erfahrung hat, kann dies durch Abziehen am nassen Schleifstein tun. Oder man überlässt diese Tätigkeit einem Fachmann.

Die Gelenke der Scheren sollten mit Balistol-Öl geschmiert werden, damit sie sich weiterhin gut öffnen und schließen. Abschließend werden noch die Schrauben der Werkzeuge nachgezogen und man kann sie über den Winter ins Lager legen.

 

Rasenmäher sollten auch nur gereinigt weg gestellt werden. Eingetrocknete und verhärtete Schnittgutreste können mit einem Kunststoff- oder Holzspachtel grob entfernt werden. Der Rest kann dann abgeschrubbt oder abgebürstet werden.

Die Messer sollten von einem Fachmann geschliffen werden. Ein Benzinmotor benötigt ebenso eine zusätzliche Wartung. Dazu gehört unter anderem ein Ölwechsel, die Entleerung des Tanks, die Wechselung der Zündkerzen und der Tausch des Luftfilters.